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[Buchrezension] Das Jahr der Wale, [Autorin] Kelly Anderson

Writer: Alexandra Antipa
Alexandra Antipa
3 days ago
2 min read



Schon nach den ersten Seiten von Das Jahr der Wale von Kelly Anderson hatte mich die Geschichte in ihren Bann gezogen, und je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat sie mich verzaubert. Es ist eines dieser Bücher, die irgendwie anders sind als typische zeitgenössische Romane, weil es emotionale Momente mit einem Gefühl von Wunder und Hoffnung verbindet. Von Anfang an mochte ich die warme, besondere Atmosphäre und die Art, wie die Geschichte mich nach und nach immer mehr in ihren Bann gezogen hat.

 

Meine Meinung:

 

Am meisten hat mir gefallen, wie das Buch die Idee aufgreift, an etwas zu glauben, das eigentlich unmöglich erscheint. Die Geschichte hat etwas Wundervolles und fast schon Magisches, bleibt dabei aber emotional und greifbar. Ich wollte wirklich wissen, wie es weitergeht, und war sehr in die Handlung und die Figuren investiert. Es gibt einige richtig berührende Momente, aber das Buch wird dabei nie übertrieben kitschig. Stattdessen hat es eine angenehme, sanfte Art, durch die man schnell eine Verbindung zu den Figuren aufbaut.

 

Auch die Charaktere waren für mich ein echtes Highlight. Sie wirken nicht perfekt, sondern einfach menschlich – mit ihren Zweifeln, Hoffnungen und komplizierten Gefühlen. Besonders schön fand ich es, ihre Entwicklung mitzuerleben und zu sehen, wie sich ihre Beziehungen zueinander verändern. Mir hat außerdem die Mischung aus den außergewöhnlicheren Elementen der Handlung und den kleinen, persönlichen Momenten gefallen. Dadurch wirkt die Geschichte trotz ihrer besonderen Wendungen überraschend glaubwürdig.

 

Auch die Atmosphäre des Buches hat mir richtig gut gefallen. Anderson schreibt auf eine sehr angenehme und fast schon beruhigende Art, und das Thema rund um die Wale gibt der Geschichte etwas Träumerisches und Besonderes. Gleichzeitig werden auch ernstere Gefühle und schwierige Situationen angesprochen, wodurch die schönen und hoffnungsvollen Momente noch mehr Bedeutung bekommen. Es ist so eine Geschichte, bei der ich zwischendurch einfach langsamer lesen und die kleinen Details genießen wollte, anstatt unbedingt schnell zum Ende zu kommen.

 

Zusammenfassung:

 

Insgesamt habe ich Das Jahr der Wale wirklich geliebt, weil mir das Buch nach dem Lesen dieses seltene Gefühl von Hoffnung gegeben hat. Es hat mich daran erinnert, dass Dinge, die wir für unmöglich halten, vielleicht doch nicht ganz so unmöglich sind. Die Mischung aus liebenswerten Charakteren, emotionaler Tiefe und einem Hauch von Magie hat das Buch für mich zu einer richtig schönen Lektüre gemacht. Ich kann gut verstehen, warum diese Geschichte so viele Leserinnen und Leser berühren dürfte.


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