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[Buchrezension] Remnants of Filth 4: Verloren und zurückgekehrt, [Autorin] Rou Bao Bu Chi Rou

  • Writer: Alexandra Antipa
    Alexandra Antipa
  • 5 minutes ago
  • 2 min read



„Remnants of Filth. Buch 4: Verloren und zurückgekehrt“ zu lesen, fühlte sich an, als würde man gleichzeitig durch Herzschmerz, Loyalität und Besessenheit geschleift. Dieser Band nimmt alles, was die vorherigen Bücher aufgebaut haben – die politischen Spannungen, die emotionalen Wunden, die unmögliche Liebe zwischen den Hauptfiguren – und zieht den Schraubstock noch fester an, bis jedes Kapitel auf die beste Art und Weise wehtut. Ich habe mich auf diese Lektüre mit der Erwartung von Seelenqual eingelassen, war aber dennoch nicht darauf vorbereitet, wie emotional erschütternd einige dieser Szenen sein würden. Die Geschichte balanciert ständig Zärtlichkeit und Brutalität aus, und dieser Kontrast ließ jeden stillen Moment kostbar erscheinen.

 

Meine Meinung:


 

Was mir am meisten aufgefallen ist, war, wie vielschichtig sich die Beziehungsdynamik in diesem Band entwickelt hat. Bei der Spannung zwischen „Feind und Liebhaber“ geht es nicht mehr nur um Anziehung oder Missverständnisse; sie wurzelt in Verrat, Schuld, Opferbereitschaft und jahrelangen emotionalen Verletzungen. Mir hat besonders gefallen, dass keine der beiden Figuren als vollkommen richtig oder falsch dargestellt wird. Ihre Entscheidungen wirken schmerzlich menschlich, selbst wenn sie schreckliche Entscheidungen treffen. Jede Konfrontation schien von ungelösten Gefühlen aufgeladen zu sein, und die emotionale Auflösung in mehreren Szenen hat mich wirklich sprachlos gemacht.

 

Auch die politischen Intrigen in diesem Buch sind unglaublich gut gelungen. Es gibt so viele wechselnde Loyalitäten, versteckte Motive und Enthüllungen, die die Sichtweise auf frühere Ereignisse völlig verändern. Mir hat gefallen, dass die Geschichte den Konflikt nie auf einen Kampf zwischen Gut und Böse reduziert. Stattdessen zeigt sie, wie Krieg, Macht und Traumata Menschen auf unterschiedliche Weise korrumpieren. Einige Wendungen haben mich absolut schockiert, vor allem, weil die emotionalen Folgen härter trafen als die Enthüllungen selbst. Das Tempo kann sich intensiv anfühlen, aber ich finde ehrlich gesagt, dass das perfekt zur Geschichte passt, da sich die Charaktere selbst in einer Abwärtsspirale befinden.

 

Was mir außerdem sehr gut gefallen hat, waren die Atmosphäre und der emotionale Schreibstil. Rou Bao Bu Chi Rou versteht es, Sehnsucht und Trauer so zu beschreiben, dass es einem manchmal fast unerträglich erscheint. Es gab Szenen, in denen eine einzige Dialogzeile mehr Gewicht hatte als ganze Actionsequenzen. Selbst die ruhigeren Kapitel wirkten emotional sehr intensiv. Und optisch haben die Details der Sonderausgabe, wie die besprühten Seitenränder und das Stickerbogen, diesen Band als Sammlerstück noch besonderer gemacht.

 

Zusammenfassung:

 

Insgesamt war dies einer der emotional intensivsten Danmei-Bände, die ich seit langem gelesen habe. „Yuwu“ beweist einmal mehr, warum es eine so treue Fangemeinde hat. Wenn ihr Romantik mit langsamer Entwicklung liebt, die voller Schmerz, Hingabe, politischer Intrigen und moralisch vielschichtiger Charaktere steckt, dann ist dieses Buch genau das Richtige für euch. Es hat mir mehrmals das Herz gebrochen, aber ich weiß schon jetzt, dass ich noch sehr lange an diese Figuren denken werde.






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